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Rückblick Rallye Bellevaux

Lokalmatador Bruno Blaise gewann die Schneeschlacht

Der Vervierser Bernard Munster (Subaru Impreza) und Lokalmatador Bruno Blaise (Opel Corsa), beide vom EBRT Malmedy , gewannen am Sonntag die Schneeschlacht bei der diesjährigen Rallye des Crêtes in Bellevaux.

Wie in den Wetterprognosen angekündigt, ging dieser Provinz-Rallye-Wettbewerb, organisiert von der Ecurie Chawresse und der Dorfgemeinschaft Bellevaux (Belva), unter winterlichen Bedingungen über die Bühne, nachdem es am Samstag teils kräftig geschneit hatte. Auf den ersten beiden Rundfahrten - mit je zwei Wertungsprüfungen - fanden die Teilnehmer eine rutschige Strecke vor, mit Nässe, Restschnee, Laub, Schneematsch und Schlamm. Ab der dritten Schleife begann es dann wieder zu schneien, und das auf eisigem Untergrund. Der letzte Durchgang wurde von der Rennleitung aus Sicherheitsgründen gar abgesagt.

Ausrutscher

Kein Wunder, dass es zu zahlreichen Ausrutschern kam. Winterreifen waren jedenfalls angesagt. Kurt Heckters-Aurore Arimont (Weismes) versuchten es zwischenzeitlich sogar mit Trockenreifen auf ihrem Ford Escort.

Erwartungsgemäß waren sie es, die gemeinsam mit Bruno Blaise-Alphone Noël in den Divisionen 1-2-3 (Serienreifen) dank einer sehr starken Fahrweise eindeutig den Ton angaben und anfangs sogar Bernard Munster, dem Führenden in der Division 4 (Rennreifen), in der Gesamtwertung die Stirn boten.

Durchfahrtskontrolle

Doch da Heckters-Arimont eine Durchfahrtskontrolle in Malmedy verpassten, war für sie wegen der hohen Zeitstrafe die Rallye gelaufen und Blaise-Noel hatten freie Siegesfahrt. Hinter Caren Burton (Citroën C2 - 1.32 Minuten Rückstand auf die Sieger) und Jacky Delvaux (Renault Clio - 1.48) belegten Reiner Feltes/Jean-Pierre Müller (Ford Escort - 2.06) nach einer soliden Leistung als bestplatzierte Mannschaft aus dem deutschsprachigen Ostbelgien und des AMC St.Vith einen hervorragenden vierten Gesamtplatz, mitsamt Klassensieg.

Wie schnitten ihre Clubkameraden ab? Nun, Karl-Heinz Dahm/Roland Zinnen (Mitsubishi Colt), die durch technische Probleme (Ölkühler) Zeit verloren, wurden 9., Edgar Brand-Fernando Leyens (Ford Escort) 11., Günther Lenges-Martine Victor (Opel Corsa) verstanden die Welt nicht mehr: Sie hatten aufgrund von Schaltproblemen die Rallye nicht ganz zu Ende gefahren, wurden aber trotzdem gewertet (als 22.). Klaus Felten-Guido Eichten (Mitsubishi Colt) kamen als 23. ins Ziel. Wilfried Dahm-Alain Giebels (Suzuki Swift) klassierten sich als 26. und gewannen ihre Klasse. Olivier Wolfs-Benjamin Steinwehe (Citroen AX) wurden 48. Thierry Neuville-Daniel Arens (Citroën C2R2), die - wie berichtet - eigentlich nicht starten sollten, im letzten Augenblick aber doch noch ein Rallyeauto ausfindig machen konnten, rutschten bereits in der WP 2 von der Strecke, nach der drittbesten Zeit in der WP 1. Gleich zum Auftakt gerieten Marco Hommes-Danny Müller (Toyota Yaris) mit blockierenden Bremsen von der Fahrbahn. Jérôme Heinen-Mike Moutschen (Citroën Saxo) schieden bei ihrer Rallye-Premiere mit Getriebeschaden aus. Markus Meyer-Matthias Heyen hatten das Pech, dass just vor ihnen José Close (Toyota Yaris) einen Weidezaun niedergemäht hatte: Ihr Toyota Starlet erlitt einen Gelenkkopfschaden.

Bei der abendlichen Preisverteilung freuten sich auch Bürgermeister André Denis und Sportschöffe André Blaise mit den Veranstaltern, dass die Rallye ohne größere Zwischenfälle verlaufen war.
(Quelle Herbert Simonn Grenz-Echo)

Fotos Ch. Fischer






 
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